MEHR ALS 130 GäSTE ERLEBEN WIEDEREINWEIHUNG DER KUMMEROWER KIRCHE / VIEL LOB FüR SANIERUNG

Kircheneinweihung

„So schön und warm wie noch nie“

Michael Dietrich

Kummerow (MOZ) Den feierlichen Gottesdienst zur Wiedereinweihung der sanierten Kirche erlebten am Sonntag gut 130 Gäste und damit mehr, als Kummerow Einwohner hat.

Festliche Veranstaltung: Die sanierte Kummerower Kirche ist am Sonntag mit einem Gottesdienst wieder eingeweiht worden.
© Foto: Stefan Csevi

Zur Weihe trugen Angelika Krause, Ilona Pahl und Nico Heiden vom Gemeindekirchenrat und einer der jüngsten Kummerower, der 4-jährige Johann, symbolisch Kreuz, Blumen, Ker-ze und Bibel wieder auf den Altar. Pfarrer Gunther Ehrlich hielt die Festpredigt, dankte den vielen Geldgebern sowie Spendern und auch solchen weitsichtigen Kirchengliedern wie Eckhard Regelin, der die alten Dachziegel der Klosterkirche Angermünde rettete, mit denen jetzt Vorderseite und Sakristei der Kummerower Kirche gedeckt sind.

Das Ergebnis der Sanierung, die ein Jahr länger dauerte als geplant und fast 380 000 Euro kostete, wurde sehr gelobt. „Die Kirche ist eine Dorfkirche, kein Prunkstück wie katholische Gotteshäuser. Aber sie ist jetzt so schön und warm wie noch nie“, schwärmte Nicole Heiden.

Die Kirche ist weiterhin einfach gehalten, mit Gefühl saniert, trockengelegt und geweißt. Entdeckte Ornamente, Schriften und Weihekreuze sind freigelegt, ein Bullerjan ersetzt den maroden Eisenofen. Mit der Aufforderung, dass jetzt die eigentliche Arbeit, der Kirche wieder leben einzuhauchen, und einer schönen Idee verabschiedete Pfarrer Ehrlich die Gäste. Sie konnten sich mit farbigen Fingerabdrücken auf hölzernen Weihekreuzen verewigen.

Im Anschluss feierten die Gäste mit dem Gemeindekirchenrat auf dem Dorfanger. Am 14. Oktober folgt ein Erntedankgottesdienst. (md)

MOZ.de vom 02. Oktober 2018

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